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E-Boot fahren an den Bayrischen Seen auch ohne Führerschein

“Elektro ist im Kommen”

Elektrisch-betriebene Boote sind an sich nichts Neues. 1903 wurde der erste Tanker mit einem elektrischen Antrieb versehen. Allerdings musste dieser von drei Dieselgeneratoren gespeist werden. Was Elektro-Antriebe bei Sportbooten angeht, wurde viel Pionierarbeit von der Österreichischen Frauscher Werft geleistet. 1955 ließen sie das erste E-Boot zu Wasser. Durch immer besser werdende Batteriekapazitäten, Solartechnik, einem erhöhten Umweltbewusstsein in der Bevölkerung sowie strengen Auflagen auf einzelnen Seen erfreuen sich E-Boote momentan sehr guter Nachfrage. Dem hat auch die internationale Bootsmesse in Düsseldorf Rechnung getragen, indem immer mehr Raum den E-Booten gewährt wird. Auch Umrüstungen von Verbrennern auf E-Boote sind möglich, genauso wie es komplett elektrische Außenboarder gibt. Aber Achtung, auch bei E-Booten braucht es ab 15PS oder 11,03 kW auf bayerischen Seen den Sportbootführerschein Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen.

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Besonderheiten beim E-Bootfahren?

Entgegen Booten, die durch Verbrennermotoren betrieben werden, bewegen sich E-Boote durch einen Elektromotor fort. Solche Motoren sind inzwischen sowohl als Außenborder Elektromotor als auch als Innenboarder Elektromotor angeschlossen an Batterien verfügbar. Auch erste Elektro-Jetskis kommen so langsam auf den Markt. Ähnlich wie bei Autos liegen die Vorteile auf der Hand: Weniger variable Kosten, weil Strom günstiger als Benzin oder Diesel ist. Außerdem gibt es wesentlich weniger Verschleißteile in einem Elektromotor, die kaputt gehen können. Zudem fahren Elektroboote wesentlich leiser über den See. Die Nachteile sind allerdings auch nicht abzustreiten. Zu allererst sind hier die hohen Anschaffungskosten eines Elektromotors zu nennen. Diese sind nämlich noch um ein vielfaches teurer als Verbrennermotoren. Zweitens ist die Reichweite vielen ein Dorn im Auge. Die meisten Elektroboote schaffen es bspw. momentan nur etwa 60min Wasserskifahren zu ermöglichen. Ansonsten fahren sich solche Boot genau wie andere Boote auch: Steuerbord ist immer noch rechts und Backbord ist immer noch links, die Achterleine sollte nach wie vor besser nicht in die Schraube gelangen und das Mann-über-Bord Manöver funktioniert auch genau gleich.

Führerscheinpflicht beim E-Bootfahren?

Grundsätzlich besagt das Gesetz, dass man in Deutschland keinen Bootsführerschein benötigt, solange das Boot nicht mehr als 15 PS oder 11,03 kW hat. Zudem muss die Person, die das Boot fährt, mindestens sechszehn Jahr alt sein und muss psychisch, physisch und geistig dafür fit sein. Die PS bzw. kW Zahl kann jedoch variieren. Auf manchen Gewässern braucht man schon ab 5 PS oder 3,86 kW einen Bootsführerschein. Auf dem Bodensee liegt die magische Grenze bei 6 PS, was 4,41 kW bei einem Elektromotor enstpricht. Am besten informiert ihr euch vorab, was auf eurem Zielgewässer gilt und welche Befähigungsnachweis ihr braucht. Die meisten Bootsvermieter bewegen sich mit Absicht knapp unter den jeweiligen Grenzen, um für ein möglichst breites Publikum auch ohne Bootsführerschein interessant zu sein.

Statistiken zum E-Bootfahren

Elektroboote sind noch ein sehr neuer Trend. Daher gibt es wenige Statistiken dazu. Auf der großen Bootsmesse "Boot" in Düsseldorf sieht man immer mehr Elektroboote und Elektroyachten ausgestellt. Auch E-Jetskis, Elektro-Außenborder und Nachrüstsets, die den Umbau vom Verbrenner zum Elektroboot ermöglichen, sind im Angebot. Es gibt auch Studien zu Elektroyachten, die komplett mit Solar-Panels versehen sind, um so während der Fahrt wieder aufladen zu können. Eins ist aber klar: Die Zahl der elektrisch angetriebenen Boote auf den Bayrischen Seen insb. dem Starnberger See ist sprunghaft gestiegen. Aus gutem Grund: Für diese Boote ist keine Zulassung vonnöten, auf die man sonst etwa 10 Jahre warten muss. Inzwischen fahren schätzungsweise 1,500 Elektroboote auf dem Starnberger See.

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